Tipps für Musher von Mushern


 Zuerst Tips zur Sicherheit

 Eure Teams müssen Strassen überqueren können, ohne auf diese abzubiegen.Viele Strassenüberquerungen sind nur bis 6 Hunde sicher einsehbar. Gespanngrößen darüber hinaus sind eine Gefährdung für sich und andere. Mit größeren Gespannen sollte man gefährliche Straßenüberquerungen vermeiden oder genau wissen, aus welcher Richtung kommend man die Strassen einsehen  kann.

Unfälle mit Gespannen sind bereits vorgekommen.

Der Auto / Skoterverkehr ist in den letzten Jahren sehr schnell geworden. Deshalb finden wir es sinnvoll unsere Leithunde zur besseren Sichtbarkeit in den Tälern  Warnwesten tragen zu lassen.

 

Was müssen unsere Hunde können

Es ist ein Muss nur mit sicheren Hundeteams auf die Trails zu gehen.

Unsere  Gespanne müssen an  kleinen Kindern auf Ski, Babys in Pulkas, freilaufenden Hunden vorbei laufen können ohne rüberzugehen. 

Eine Begegnung mit anderen Gespannen ist hier die Regel.

Head on Passing und Überholen sind Grundbedingungen des Mushens.

Nicht Anhalten und Ankern, sonder aneinander vorbeifahren !

 

Wichtig für Musher

Viele Skoterfahrer haben wenig Erfahrung im Umgang mit Huskys.

Immer weniger Hundegespanne hatten in Deuschland Schneepraxis.

Es werden Gewerbemäßige Skotertouren und Schlittenhundefahrten

angeboten. Das bedeutet in beiden Fällen Fahranfänger.

Kommt deshalb nur mit sicheren Hunden.


Trails und Wetter

Die Trails in den Tälern werden meist breit und zuverlässig gespurt.

Außerhalb der Täler finden wir die unterschiedlichsten Bedingungen vor. Früher bedeutete eine Skooterspur für ein Hundeteam gute Bedingungen, um auf ihr zu laufen. Heute mit den "Funskotern" bedeutet es meist harte Tiefschneearbeit für die Hunde. Auch werden die Wintertrails im Fjäll immer weniger von Schneemobilen befahren, dies gilt es bei der Tourenplanung zu beachten. Der Klimawandel hat auch hier große Auswirkungen auf das Wetter und die Trailverhältnisse.

 Offene Flüsse, verspätet zugefrorene Seen, Regen im Februar, getaute Täler im März, spiegelglatte Seen, Stürme und vereiste Trails nach Tauwetterperioden sind leider keine Seltenheit mehr. Dieses bedeutet die Gespanngröße den Bedingungen anzupassen - manchmal sind schon vier Hunde genug. Auch ist die Belastung der Sprunggelenke der Hunde und deren Pfoten durch Schnitte und Cuts durch diese Trailverschlechterung nicht zu unterschätzen.


Leider hält sich seit ca. zwei Jahren das Gerücht, dass Hundegespanne keine Trailabgaben zu zahlen hätten.

Diese Aussage ist nur bedingt richtig.

Richtig ist, dass auf ausgewiesenen Winterstrecken ( meist im Staatlichem Besitz) keine Kosten anfallen.

Aber die Skooterwege sind ein Verbund aus Winterwegen, reinen Skooterstrecken, Privatwegen und Regulären Fahrstrassen.

Ebenfalls geht die Streckenführung in den Täler meist über Privatbesitz.

Kosten entstehen durch die Organisation dieses Verbundes, der Anschaffung und Unterhaltung der Maschinen

und dem Hauptanteil : Personalkosten bei der Pistenpflege.

Um nicht die Verbindungswege zwischen den kostenfreien Trail selbst zu spuren, halten wir eine Abgabe von 500 Sek pro Gespann und Saison für angemessen.


Wir heißen Euch Willkommen ---  Gruß Kurt und Ingo ( Musher bei  Mushing Ljungdalen )


Wenn ihr weitere Fragen zu den Trails, oder zusätzliche Informationen sucht.

Dann könnt ihr Kurt Rohloff kontaktieren.

Kurt ist außerdem der Ansprechpartner für Musher mit eigener Hütte.


In eigener Sache : 

Leider habe ich zwei auf Dauer geschädigte Hunde durch Fremdverschulden.

Basso 3 Jahre wurde durch einen zu schnell fahrenden Skoter angefahren.

Charlie 10 Jahre duch beissendes Hundeteam auf einer Abfahrt verletzt.

Meine Toleranzgrenze ist nun erreicht. 

Zukünftige Fehlverhalten dieser Art werden von mir zur Anzeige gebracht.  

Gruß Ingo : Guide von Helags Husky


Hilfe für eure hunde - Tierklinik Hede

 in Hede : Die ganze Woche und am Wochenende erreichbar

in Bruksvallarna : Nur Mittwochs geöffnet

Telephon :  0101 228 440  Vorwahl Schweden